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10. Mobilität.

Wussten Sie, dass die Mehrheit bereits 2 teure Mobilitätsstudien hat durchführen lassen? Im Mai 2009 wurde ein Test durchgeführt bezogen auf den Mobilitätsplan aus dem Jahr 2003, um diesen Plan auf seinen Aktualitätswert zu prüfen. Man gelangte zur Schlussfolgerung, dass der Mobilitätsplan in 4 Punkten ausgeweitet und vertieft werden sollte: Parken, Bahnhofsumgebung, Kategorisierung der Straßen im Hinblick auf Geschwindigkeitsvorschriften sowie das örtliche und überörtliche Fahrradwegenetz. Diesbezüglich waren Ergebnisse für den Zeitraum 2009-2010 geplant.

Haben Sie bereits etwas über die Ergebnisse gehört oder gesehen? Wahrscheinlich kommen “wohlklingende Versprechen” für den nächsten Legislaturzeitraum! Dies charakterisiert die Arbeitsweise der derzeitigen politischen Mehrheit nach dem Motto “Wir sind dabei...”, aber leider passiert nichts … RESPECT hingegen will den Mobilitätsplan schnell zur Ausführung bringen!

Wussten Sie, dass die politisch Verantwortlichen den Anteil des Autos als Fortbewegungsmittel zurückdrängen wollten von 69% (1991) auf 50% (2010), was den Verkehr zwischen Wohn- und Arbeitsort betrifft, sowie von 45% auf 30%, was den Verkehr zwischen Wohnort und Schule betrifft? Angesichts des Verkehrsinfarktes auf der Allee Zoniënwoudlaan scheint dies nicht wirklich geglückt zu sein. Die grüne Welle auf dieser Allee scheint davon auch ein wenig irritiert zu sein, denn es geschieht doch sehr häufig, dass man von Rot zu Rot fährt, sogar wenn man sich an die Maximalgeschwindigkeit hält …

RESPECT will, dass dem STOP-Prinzip Rechnung getragen wird, d.h., dass den Fußgängern ('Stappen'), Radfahrern (Trappen'), öffentlichen Verkehrsmitteln ('Openbaar vervoer'), PKWs ('Personenwagens') Priorität eingeräumt wird, und zwar genau in dieser Reihenfolge.

Wem sind die langsamen Wege in unserer Gemeinde bekannt? Diese sind für Wanderer und Radfahrer ideal, um sicher an ihr Ziel zu gelangen. RESPECT möchte diese in einer Karte darstellen und zugänglich machen, sodass mehr Menschen sie benutzen können.

Die Gehwege in unserer Gemeinde stellen ebenfalls ein Problem dar. Informieren Sie sich doch einmal bei Personen mit einer Behinderung, die sich mit einem Rollator oder im Rollstuhl fortbewegen müssen. Selbst das Schieben eines Kinderwagens ist durch den Zustand unserer Gehwege oftmals unmöglich. RESPECT möchte beim Anlegen von gefahrlos zu bewältigenden Bürgersteigen und Fußgängerüberwegen auf alle Fußgänger aufmerksam machen.

Gehwege sind keine Parkplätze! RESPECT möchte, dass gegen Wildparken, Raser und überladene LKWs strenger aufgetreten wird. Die ständige Präsenz des Gemeindepolizisten spielt hier eine wichtige Rolle.

Haben Sie jemals etwas von einer 'schoolbereikbaarheidskaart' (Das ist eine Karte unserer Gemeinde, auf der die Straßen rund um unsere Schulen farbig gekennzeichnet sind, um aufzuzeigen, wie man am sichersten zur Schule gelangt)? RESPECT ist dazu bereit, unseren Kindern von verschiedenen Stellen in unserer Gemeinde aus den sichersten Weg zur Schule zu zeigen.

“Mit dem Zug hättest Du schon längst Dein Ziel erreicht” … Obwohl es für die NMBS (belgische Bahngesellschaft) noch nicht einmal deutlich ist, mit wie vielen Zügen das Angebot - nach den GEN-Bauarbeiten (Gewestelijk Express Net = regionales Expressnetz) - ausgeweitet wird und wohin sie fahren werden, ist RESPECT der Meinung, dass die Gemeindeverwaltung, zusammen mit den anderen Gemeinden, die an der Bahntrasse liegen, Druck auf die NMBS ausüben muss, damit die Züge den Brüsseler Süd- und Zentralbahnhof weiter bedienen und die Zugreisenden also nicht 'auf der Strecke bleiben' und nach Brüssel-West geleitet werden, von wo sie dann die U-Bahn nehmen müssten, um Manneke Pis zu erreichen. Auch wenn “man mit dem Zug immer ein wenig auf Reisen geht”!

Bedarf es nicht einer frühzeitigen Bekanntgabe, dass bei Bauarbeiten, sicher bei denen von großem Umfang wie im Rahmen des GENs, eine deutlichere und effizientere Kommunikation in Bezug auf den Beginn sowie die Dauer der geplanten Arbeiten notwendig ist?

Die politisch Verantwortlichen haben sich bis heute nicht dazu durchgerungen, den Einbahnverkehr, wie im Mobilitätsplan vorgesehen, einzuführen. Hier und da wurden nur wenige Straßen zu Einbahnstraßen bzw. zurückgebauten einspurigen Straßen umgewandelt, aber das führt noch lange nicht zu einem zusammenhängenden Ganzen. Andere Gemeinden haben sich doch an diese Thematik herangewagt und nach einiger Zeit haben sich die Menschen an die Einbahnstraßen bzw. zurückgebauten einspurigen Straßen gewöhnt und dieses führt effektiv zu besserem Verkehrsfluss. RESPECT möchte dieses Thema weiter ausbauen.

Zum Schluss vertritt RESPECT die Meinung, dass der Mobilitätsplan Hand in Hand geht mit dem Raumstrukturplan unserer Gemeinde. Konkret bedeutet dies, dass die Ausweitung der Wohnungen in den bestehenden Wohnkernen geschehen sollte, dass die Grünflächen und natürlichen Freiräume erhalten bleiben müssen, dass das Anlegen von Parkplätzen bedarfsorientiert sinnvoll passieren muss, dass Rode nicht geeignet ist, um dort Industrieparks anzulegen, es sei denn eventuell entlang der Landstraßen Waterloose Steenweg oder Steenweg naar Halle, um die Erschließung der Dorfkerne nicht noch weiter zu erschweren.

RESPECT möchte den Mobilitätsplan in die Wirklichkeit umsetzen.